Was kann ich tun, um den Flüchtlingen und Asylsuchenden zu helfen?
Selbst aktiv werden:
Die Arbeit erfolgt in sechs thematisch unterteilten Gruppen und einem Koordinationsteam.
Wenn Sie das Thema einer Gruppen anspricht und Sie selbst aktiv werden wollen
Sprechen Sie uns an.
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Gruppe Dolmetscher, Ämter und Behörden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gruppe Deutschunterricht: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gruppe Beschäfftigung, Freizeit: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gruppe Öffentlichkeitsarbeit: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gruppe Cafe International: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gruppe tägl. Bedarf: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sachspenden:
Aufgrund Ihrer großartigen Sachspendenbereitschaft haben wir schon vieles an die Flüchtlinge weitergeben können, was ganz nötig gebraucht wurde. Wer noch etwas zum Abgeben hat, der möchte sich bitte ausschließlich an den Stöberladen in Feucht (Hauptstraße 35, 90537 Feucht, geöffnet von Mo.15:00 – 17:00 Uhr) wenden, am besten nach vorheriger Rücksprache (Telefon: 09128 6508), oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), um den aktuellen Bedarf zu klären, da die Lagerkapazitäten schon recht ausgeschöpft sind.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.
Spenden:
Wir haben ein Spendenkonto bei der Sparkasse Nürnberg eingerichtet auch kleine Beträge helfen schon und machen unsere Arbeit möglich.
Informationen zum Thema Flüchtlinge und Asylsuchende
Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat?
Die Gründe für Flucht sind vielfältig:
Sie fliehen vor Not, Gewalt, Folter und Unterdrückung.
Jedes Schicksal ist anders und doch haben sie alle eines gemeinsam:
Sie haben viel – manchmal alles – aufgeben müssen.
Sie sind gekommen in der Hoffnung auf Schutz, einer neuen Heimat und einer Perspektive für sich und ihre Familien.
Arten der Unterbringung:
Erstaufnahmeeinrichtungen
Flüchtlinge werden nach ihrer Ankunft für sechs Wochen, maximal jedoch für 3 Monate, in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) untergebracht. Dort besteht in der Regel eine Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), welches die Asylanträge bearbeitet. Die Erstaufnahmeeinrichtungen werden in Bayern von der jeweiligen Bezirksregierung betrieben.
Die bayerischen EAEs befinden sich derzeit in München (Oberbayern) und Zirndorf (Mittelfranken). Seit die Asylbewerberzahlen steigen, sind diese chronisch überfüllt. Erst ab Januar 2015 sollen nun weitere EAEs für Entlastung sorgen. Sie entstehen in Deggendorf (Niederbayern), Regensburg (Oberpfalz), Bayreuth (Oberfranken), Schweinfurt (Unterfranken) und Augsburg (Schwaben).
Gemeinschaftsunterkünfte
Nach der Zeit in der EAE werden Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften in ganz Bayern untergebracht. Auch für diese sind die Bezirksregierungen zuständig. Solche Flüchtlingslager sind oftmals ehemalige Gasthöfe, ausgediente Kasernen, frühere Gewerbegebäude, Container- und Holzbaracken. Dort leben 60 bis 500 Personen auf engstem Raum. Bei einer individuellen Wohnfläche von sieben Quadratmetern pro Person leben Flüchtlinge in Mehrbettzimmern mit bis zu sechs Personen, teilen sich mit bis zu 50 Personen Küchen und Bäder und haben keinerlei Privatsphäre.
Das Leben in diesen Lagern wird von Flüchtlingen als extrem zermürbend empfunden. Sind sie anfangs noch froh, wenigstens ein Dach über dem Kopf zu haben und in Sicherheit zu sein, so wird die Lagerunterbringung mehr und mehr zur Belastung. Viele Flüchtlinge ertragen den tristen Alltag nicht und werden psychisch krank.
Dezentrale Unterkünfte
Während Gemeinschaftsunterkünfte Einrichtungen der Bezirksregierungen sind, werden dezentrale Unterkünfte von den Landkreisen und kreisfreien Städten betrieben. Das bayerische Aufnahmegesetz sieht zwar eine Unterbringung durch die Bezirksregierungen vor. Seit die Flüchtlingszahlen steigen, bestehen aber nicht mehr genügend Plätze in Gemeinschaftsunterkünften. Daher werden derzeit die Landkreise und kreisfreien Städte in die Pflicht genommen. Sie mieten Pensionen, Wohnungen und leerstehende Gebäude als dezentrale Unterkünfte an.
Abschiebung über Dublin III und Kirchenasyl
Das Thema Abschiebung und der Schutz durch Kirchenasyl ist ein akutes Thema bei den Menschen, die im Landkreis untergekommen sind. Die Abschiebung sind meist durch das sog. Dublin-III-Abkommen begründet, das besagt, dass die Flüchtlinge in dem Land ein Asylverfahren erhalten, in dem sie als erstes eines beantragen bzw. zuerst europäischen Boden betreten. Dies geschieht in der Praxis durch das Abnehmen des Fingerabdrucks, was wiederum immer wieder unter Zwang geschieht. Für das Dublinverfahren gibt es verschiedene Fristen, die von den beteiligten Ländern eingehalten werden müssen. Ganz knapp und nicht völlig umfassend erklärt:
Wenn ein Flüchtling einen Asylantrag in Deutschland stellt, wird geprüft, ob er in einem anderen europäischen Staat bereits erfasst wurde (häufig Italien, Ungarn, Bulgarien). Wird innerhalb von 6 Monaten kein Fingerabdruck gefunden/gemeldet bekommt der Betreffende ein Asylverfahren in Deutschland. Meldet ein Land eine Übereinstimmung, hat es wieder 6 Monate Zeit den Flüchtling zurückzufordern, bzw. Deutschland hat 6 Monate Zeit den Menschen in das anfordernde Land zurückzubringen. Verstreicht die Frist, gibt es wieder ein ganz normales Asylverfahren in Deutschland.
In Ländern wie Ungarn und Bulgarien erwartet die Menschen dort entweder Gefängnis oder die Obdachlosigkeit.Nach Klagen, Petitionen und Härtefallkommission ist Kirchenasyl das letzte Mittel, um die Menschen zu schützen. Kurz gesagt ermöglicht es im Moment noch die Fristen zu überbrücken und den Flüchtlingen danach ein Asylverfahren in Deutschland zu ermöglichen. Bei all den Fristen und Bearbeitungen in den verschiedenen Ämter ist es oft so, dass in jedem Amt, bei jedem Polizisten oder vor jedem Gericht anders entschieden wird. z.B. erzählen Flüchtlinge, dass ihnen Polizisten in den benannten Ländern geraten haben ihren Finger nicht fest auf das Gerät zu drücken).
Zahlen und Fakten
Verteilung der Asylbewerber auf die Bundesländer
Hauptherkunftsländer der Asylbewerber im Januar 2015
Entwicklung Asylbewerberzahlen seit 1953
Weitere Webseiten zum Thema Flüchtlinge und Asylsuchende
Bayerischer Flüchtlignsrat:
Asyl- und Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Altdorf/Hersbruck/Neumarkt:
Versicherungen für Flüchtlinge:
https://ergodirekt.de/de/ratgeber/fluechtlinge.html
Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft
Asyl in der Kirche e.V.
Kirche Zum Heiligen Kreuz
Zossener Str. 65, 10961 Berlin
Fone: +49-30-25 89 88 91
Fax: +49-30-69 04 10 18
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homepage: www.kirchenasyl.de
ProAsyl
Postfach 160624
60069 Frankfurt
Telefon: +49 69 / 23 06 88
Telefax: +49 69 / 23 06 50
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
homepage: www.proasyl.de
Interessante Berichte
Handy als notwendiger Fluchthelfer
http://www.nordbayern.de/politik/handys-als-notwendige-flucht-helfer-1.4591784
Der Bote 27.2.2015:
Großes Interesse am Arbeitskreis Flüchtlinge und Asyl
Hilfsbereitschaft muss koordiniert werden
FEUCHT – 60 Personen meldeten sich bei einer ersten Info-Veranstaltung im November, die sich bereit zeigten, in einem Helferkreis für Asylbewerber mitzuarbeiten.
Zeitungsbericht vom Gesamthelfertreffen am 20.08.2015
Wer wir sind:
Ein überparteilicher und überkonfessioneller Arbeitskreis aus ehrenamtlich tätigen engagierten Menschen
Was wir wollen:
Unser Ziel ist es, den Flüchtlingen und Asylbewerbern die Ankunft und das Einleben in unserer Gemeinde zu
erleichtern.
Im Einzelnen geht es uns darum:
- Unterstützung in Notlagen
- Hilfe, sich verständlich zu machen (Dolmetscher)
- Menschliche Begleitung
- Lebenspraktische Unterstützung (Begleitung zu Ämtern, Ärzten, …)
- Unterstützung bei Bildung, Ausbildung und Jobsuche
- Vermittlung von Kontakten zur Bevölkerung, Angebot von sog. Ansprechpaten
- Vermittlung von Integrations- und Sprachkursen
- Vermittlung von Sportmöglichkeiten / Musik / Freizeitaktivitäten
- Vermittlung von Ehrenamtsarbeiten
- Information der Bevölkerung durch Presse und Internet über die Probleme und Anliegen der Flüchtlinge und Asylbewerber
Wie es den Flüchtlingen geht zeigt die Glosse von Peter Liebig: Ganz einfach
Über den Helferkreis
Seit im Januar 2015 die ersten Flüchtlinge ankamen, ist schon einiges Positives geschehen: Die Kontakte zum Stöberladen oder der Nürnberger Land Tafel haben sich schnell etabliert. Und auch die Integration in Sportvereine ist schon fortgeschritten, denn durch die dreimonatige Arbeitssperre ist Langeweile ein ganz großes Thema für die Flüchtlinge. So gibt es beim TSV Feucht Fußballtrainer, die auf die Leute zugehen, einer der Asylanten spielt bereits in der Handballmannschaft mit. „Wir haben bei der Kontaktsuche nirgendwo Ablehnung erfahren“, resümiert Ulrike Grosche erleichtert.
Der Helferkreis für Flüchtlinge und Asylsuchende wurde im Februar 2015 gegründet. 60 Personen meldeten sich bei einer ersten Info-Veranstaltung im November, die sich bereit zeigten, in einem Helferkreis für Asylbewerber mitzuarbeiten.
Aktuell sind wir 2022 ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Arbeitsgruppen
Im "Hotel Bauer" - einer Flüchtlingsunterkunft des Bezirks Mittelfranken leben zur Zeit ca. 60 Flüchtlinge vor allem aus Syrien, dem Irak und Äthiopien
Dass aber Strukturen bei der Hilfsorganisation wichtig sind, lässt sich an vielen Beispielen erläutern. So muss man wohlmeinenden Mitmenschen von bestimmten Sachspenden wie Küchenausstattung abraten, weil den Asylbewerbern voll ausgestattete Küchen gestellt werden. Andererseits sind Geldspenden dringend nötig, weil der Helferkreis ja nicht über irgendwelche Einkünfte verfügt und bestimmte Tätigkeiten einfach Geld kosten. Hierzu wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Von den Behörden gibt es zum Beispiel nur Fahrtkostenersatz, wenn die Asylbewerber mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zirndorf kommen müssen. Ebenfalls notwendige Besuche beim Ausländeramt oder Gesundheitsamt in Lauf werden nicht erstattet.
Für Spender*Innen ist das evangelische Pfarramt (Hauptstrasse 64) der richtige Ansprechpartner, hier gibt es selbstverständlich auch Spendenbescheinigungen für das Finanzamt (erst ab 200€)“, betont der Sprecher des Arbeitskreises, Manfred Erhardt. Spendenquittungen gibt es auch schon für kleinere Beträge. Aber auch abgesehen von den finanziellen Hilfen ist die Wunschliste lang: Gesucht werden z. B. Menschen mit Arabisch-, Russisch- und Ukrainisch-Kenntnissen.
Ukraineflüchtlinge:
Bisher sind die allermeisten in Feucht privat untergebracht.
Ganz aktuell werden Spenden benötigt für Einkaufsgutscheine, damit sich Flüchtlinge aus der Ukraine in den ersten Tagen mit Essen und trinken versorgen können. Sobald sie gemeldet sind und einen Antrag gestellt haben erhalten sie dann eine staatliche Unterstüzung. Das kann aber einige Zeit dauern. Zur Überbrückung gibt des Helferkreis aus Spendenmitteln Einkaufsgutscheine aus.
Sportvereine
In den Feuchter u. Moosbacher Sportvereinen erfährt der Helferkreis für Flüchtlinge und Asylsuchende und die v.a. die Asylbewerber in den Häusern in der Röthenbacher Str. und im Haus Bauer vielfältige Unterstützung. - sei es durch die Teilnahme am Training und an Spielen, der Ausstattung mit Sportkleidung oder durch sonstige Aktivitäten.
Sonstige Sponsoren
Diakonie Hersbruck - Evang. Kirchengemeinde Feucht
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Hans-Peter Eurich
OStD i.P., Schulleiter
Hermann-Oberth-Straße 6-8
90537 Feucht
Fon 0 91 28 / 153 42 00
Fax 0 91 28 / 153 42 10
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www.PFHonline.de
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