Wer wir sind:

Ein überparteilicher und überkonfessioneller Arbeitskreis aus ehrenamtlich tätigen engagierten Menschen

Was wir wollen:

Unser Ziel ist es, den Flüchtlingen und Asylbewerbern die Ankunft und das Einleben in unserer Gemeinde zu
erleichtern.

Im Einzelnen geht es uns darum:

  • Unterstützung in Notlagen
  • Hilfe, sich verständlich zu machen (Dolmetscher)
  • Menschliche Begleitung
  • Lebenspraktische Unterstützung (Begleitung zu Ämtern, Ärzten, …)
  • Unterstützung bei Bildung, Ausbildung und Jobsuche
  • Vermittlung von Kontakten zur Bevölkerung, Angebot von sog. Ansprechpaten
  • Vermittlung von Integrations- und Sprachkursen
  • Vermittlung von Sportmöglichkeiten / Musik / Freizeitaktivitäten
  • Vermittlung von Ehrenamtsarbeiten
  • Information der Bevölkerung durch Presse und Internet über die Probleme und Anliegen der Flüchtlinge und Asylbewerber

Wie es den Flüchtlingen geht zeigt die Glosse von Peter Liebig: Ganz einfach

Über den Helferkreis

Seit im Januar die ersten Flüchtlinge ankamen, ist schon einiges Positives geschehen: Die Kontakte zum Stöberladen oder der Nürnberger Land Tafel haben sich schnell etabliert. Und auch die Integration in Sportvereine ist schon fortgeschritten, denn durch die dreimonatige Arbeitssperre ist Langeweile ein ganz großes Thema für die Flüchtlinge. So gibt es beim TSV Feucht Fußballtrainer, die auf die Leute zugehen, einer der Asylanten spielt bereits in der Handballmannschaft mit. „Wir haben bei der Kontaktsuche nirgendwo Ablehnung erfahren“, resümiert Ulrike Grosche erleichtert.

Für den Deutschunterricht wurden bereits Unterrichtsräume bei der PFH - private Fachakademie für Heilpädagogik - in der Herrmann-Oberth Strasse gefunden. Seit Anfang März findet regelmäßig an 3 bis 4 Tagen in der Woche Deutschunterricht statt. Außerdem wurde eine kleine Radwerkstatt eingerichtet. Ein Begegnungsgscafe (Cafe International) für Asylsuchende, Helfer und alle Interessierte findet alle 2 Wochen am Freitag ab 15:00 Uhr im katholischen Pfarrzentrum statt und bietet die Möglichkeit der Kontaktpflege und des Informationsaustausches.

Der Helferkreis für Flüchtlinge und Asylsuchende wurde im Februar 2015 gegründet. 60 Personen meldeten sich bei einer ersten Info-Veranstaltung im November, die sich bereit zeigten, in einem Helferkreis für Asylbewerber mitzuarbeiten. Denn zusätzlich zu den bisher schon in der Röthenbacher Straße in einer dezentralen Herberge untergebrachten 18 Flüchtlingen haben im Sommer an die 60 weitere Flüchtlinge im ehemaligen Hotel Bauer eine Bleibe gefunden.

Dass aber Strukturen bei der Hilfsorganisation wichtig sind, lässt sich an vielen Beispielen erläutern. So muss man wohlmeinenden Mitmenschen von bestimmten Sachspenden wie Küchenausstattung abraten, weil den Asylbewerbern voll ausgestattete Küchen gestellt werden. Andererseits sind Geldspenden dringend nötig, weil der Helferkreis ja nicht über irgendwelche Einkünfte verfügt und bestimmte Tätigkeiten einfach Geld kosten. Hierzu wurde ein Spendenkonto eingerichtet:

Von den Behörden gibt es zum Beispiel nur Fahrtkostenersatz, wenn die Asylbewerber mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zirndorf kommen müssen. Ebenfalls notwendige Besuche beim Ausländeramt oder Gesundheitsamt in Lauf werden nicht erstattet.

Für Spendenfreudige ist das evangelische Pfarramt  (Hauptstrasse 64) der richtige Ansprechpartner, „hier gibt es selbstverständlich auch Spendenbescheinigungen für das Finanzamt (erst ab 200€)“, betont der Sprecher des Arbeitskreises, Klaus-Peter Päuser. Spendenquittungen gibt es auch schon für kleinere Beträge. Aber auch abgesehen von den finanziellen Hilfen ist die Wunschliste lang: Gesucht werden z. B. Menschen mit Arabisch-, Russisch- und Ukrainisch-Kenntnissen.

Zusätzliche Informationen